Nethy Bridge – Aviemore (17 km)

Wir starten zu unserer letzten Etape nach Aviemore. Der Speyside Way führt durch Nethy Bridge hindurch, erst parallel zur Strasse, dann rechts in den Wald hinein. Dieser Wald ist am Anfang sehr eigenartig, da riesige Flächen durch umgestürzte Bäume usw. sehr unaufgeräumt erscheinen. Aber gerade das will man bezwecken – diese unberührte Natur dient zahlreichen Tierarten als Lebensraum.

Der Weg führt nun leicht steigend wieder durch herrliche Moorwiesen und Heidelandschaft. Am Ausgang des Waldes überquert man die Strasse (B970) und läuft neben der Strasse nach Boat of Garten bis in den Ort hinein. Kurz nach dem Ortseingang überquert man den Spey über eine moderen Stahlbrücke (früher war hier eine alte Holzbrücke). Nach einigen Meter geht der Weg hinter einem Golfclub links hinauf. Auf der rechten Seite kann man nun schon den alten Bahnhof von Boat of Garten sehen.

Dieser alte Bahnhof war früher der Kreuzungspunkt zwischen der Great North of Scotland Railway und der Highland Railway. Er ist sehr schön renoviert und vermttelt das Flair vergangener Tage. Die Fahrkarte kauft man im Ticket Office und erhält eine kleines grünes Pappkärtchen (Day Single – 3rd Class)… Mit der Strathspey Steam Railway fahren wir nun in 15 Minuten nach Aviemore.

Im, 1998 wunderschön renovierten, Bahnhof von Aviemore – Platform 3 – kommen wir an und haben – zugegeben ein wenig geschummelt – unser Ziel erreicht. Hier ist der End- und natürlich auch der Startpunkt des Speyside Way. Aviemore ist ein sehr geschäftiges Dorf am Spey und hat einiges zu bieten. Viele Geschäfte, Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten, aber trotzdem eine ländliche Atmosphäre. Am Fuß der Cairngorm Mountains ist es ein idealer Ausgangspunkt auch für Bergwanderungen. Wir finden schnell unsere Unterkunft – das Ardlogie Guest House, wo uns Michael herzlich empfängt.

Ardlogie Guest House
Michael Willies,
Dalfaber Road
Aviemore , Inverness-shire, PH22 1PU
Phone: +44 1479 810747
Email: ardlogie.aviemore@btopenworld.com
Website: http://www.ardlogie.co.uk/

Cromdale – Nethy Bridge (15 km)

Wir schlüpfen durch das Gartentor und sind schon wieder auf dem Speyside Way. Vorbei an der alten Bahnstation führt der Weg nach rechts (Boat of Cromdale). Rechts vor der alten Stahlbrücke ist ein wunderschöner alter Friedhof zu besichtigen. Wir gehen danach über die Brücke und halten uns links, wo der Weg zunächst parallel zu einem Bach entlang führt. Nun gelangt man zum Port Wood, der vom Anagach Wood abgelöst wird.

Am Endes des Waldes liegt ein Golfplatz und man stösst kurz danach auf Grantown-on-Spey. Dieser kleine Ort lebt wieder und wir nutzen die Möglichkeiten zum Einkaufen. Nach dieser Rast geht es zurück auf den Weg, der zunächst durch waldiges Gelände, dann auf der Strasse durch eine Siedlung führt. Hinter einem Parkplatz kommt man auf die Old Spey Bridge zu. Hier kann man wieder etwas verschnaufen und den schönen Blick auf den Spey nach beiden Seiten geniessen.

Es geht über die Brücke, dann leicht bergauf und man überquert wieder vorsichtig die A95. Auf der anderen Strassenseite liegt das Spey Valley Smokehouse. Man riecht, hier wird noch immer frischer lachs geräuchert und es gibt ein Besucherzentrum. Natürlich kann man hier auch Lachs kaufen. Wir gehen weiter und laufen nun immer parallel zum Fluss durch Wald. Hier kann man sehr viele Lachsfischer sehen, die in ihren wasserdichten Hosen tief im Spey stehen.

Man verlässt den Wald und läuft über Farmgelände der Balliefurth Farm. Diese Farm wurde von der EU ausgezeichnet. Am Wegesrand stehen viele Tafeln über die dort lebenden Vögel und Tiere (sehr informativ). Immer vorbei an den typischen gelben Büschen des Stechginster schlängelt sich der Weg. Nach etwa 2km erscheint auf der linken Seite die Ruine von Castle Roy. Ob sich der Abstecher lohnt weiß ich nicht, wir sind weiter nach Nethy Bridge gelaufen. Auch hier endet unsere Etappe wieder im alten Bahnhof, der Nethy Bridge Station. Der Weg führt weiter in den Ort hinein, unser Hotel liegt auf der linken Seite.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es keinen Sinn macht, in teuren Hotels zu übernachten. Unsere B&B Zimmer hatten den gleichen, wenn nicht sogar höheren Standard. Das Frühstück war mindestens genauso gut, man kommt mit den Menschen in Kontakt – und vor allem es ist viel preiswerter !

Nethybridge Hotel
Nethybridge, PH25 3DP
Phone: +44 1479 821 203
Email: reception@nethybridgehotel.activehotels.com
Website: http://www.nethybridgehotel.activehotels.com/

Craigellachie – Dufftown – Craigellachie (12 km)

Eigentlich wollten wir ja nach Dufftown laufen, aber es hat so geregnet…
Also beschlossen wir, den Bus zu nehmen. Innerhalb weniger Minuten standen wir so am Clock Tower in Dufftown.

Dufftown wurde 1817 von James Duff, dem vierten Earl of Fife, gegründet. Der Ort hieß zunächst Balvenie und wurde später zu Ehren seines Gründes umgenannt. Dufftown gilt als Hauptstadt des Malt Whisky. Ende des letzten Jahrhunderts gab es insgesamt 7 Diestilerien im Ort, worauf sich der bekannnte Spruch gründet: „Rome was built on seven hills, Dufftown stands round seven stills“ . Heute sind es wieder 7, obwohl im Laufe der Zeit einige schließen mussten, aber auch neue Brennerein wieder eröffnet wurden.

Sehenswert ist auf jeden Fall die Mortlach Parish Church. Sie geht wahrscheinlich auf eine Gründung des Heiligen Moluags im Jahre 566 zurück. Die Kirche selbst ist zwar noch sehr jung, sie wurde erst 1876 erbaut und 1931 erweitert – es sind aber ältere Gebäudeteile erhalten, die zum Teil 1000 Jahre und älter sind. Der Friedhof ist einen Blick wert. Viele alte Steine stammen aus dem 18 Jahrhundert.

Unweit der Destillerie Glenfiddich liegt die Ruine des Balvenie Castle. Die Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert.Neben König Edward I. von England beherbergte sie u.a. Mary, Königin von Schottland und den mächtigen Marquis von Montrose. Über viele Jahre hinweg war sie eine der wichtigsten Burgen der Stewarts.

Wo immer auf der ganzen Welt eine Flasche Glenfiddich Single Malt Scotch Whisky genossen wird, sie begann ihr Leben hier und wurde mit Methoden erzeugt, die sich über mehr als ein Jahrhundert kaum verändert haben. Im Herbst 1886 kaufte William Grant ein Stück Land im Tal des River Fiddich. Hier erbaute er mit seiner Familie die Glenfiddich Destillerie buchstäblich mit eigenen Händen. Sie arbeiteten lang und hart, um sich ihren Traum zu erfüllen. Am Heiligen Abend des Jahres 1887 floß schließlich der allererste Glenfiddich Whisky aus den Brennblasen. Das kristallklare Wasser aus der Quelle „Robbie Dhu“, die Gerste, die reine Luft der Highlands und die ungewöhnlich kleinen Brennblasen brachten einen unübertrefflichen Single Scotch Malt Whisky hervor – wie es sich William Grant erhofft hatte.

Nach dem ausgiebigen Besuch der Glenfiddich Destillerie machten wir uns wieder zurück auf den Speyside Way. Vorbei an der Balvenie Distillery und der neuen Kininvie Destillery kommt man zur Old Station Dufftown. Man folgt nun wieder der alten Trasse der Strathspey Railway. Immer wieder sieht man den Fiddich und die umliegenden schönen Hügel und Wiesen. Der Fiddich wird an der Newton Bridge überquert. Zielpunkt ist wieder Craigellachie, was man am Fiddich Parc erreicht hat. Hier war bisher das Speyside Visitor Centre, welches aber 2005 nach Charlstown of Aberlour umgezogen ist.

Wir machen noch eine kurzen Abstecher zur Speyside Cooperage, die etwas ausserhalb von Craigellachie an der A941 liegt. Das ist die Strasse, die auch der Bus nach Dufftown fährt. Unterwegs stößt man auf die Craigellachie Distillery, die vor allem Whisky zum Blenden produziert. Diese Brennerei wurde 1891 gegründet. Besichtigt werden kann sie allerdings nicht.

Also weiter an der Strasse in Richtung Dufftown – und schon von weitem sieht man die riesigen Lagerplätze mit den bunten Fässern. Die Cooperage ist seit 3 Generationen im Familienbesitz und stellt jährlich mehr als 100.000 Whiskyfässer her bzw. repariert sie. Im modernen Besucherzentrum kann man alles über das alte Handwerk des Fassbinders lernen.

Bridge View B&B
Mrs Bev Croy,
Leslie Terrace
Craigellachie, AB38 9SX
Phone: +44 1340 881376
Email: bridgeview@talk21.com
Website: http://www.visitcraigellachie.com/

Fochabers – Craigellachie (21 km)

Wir starten am Morgen in Fochabers und laufen die West Street hinauf, die zu einem Rondell führt. Der Weg ist markiert und führt links auf einem schmalen Pfad in Richtung Südwesten, an einer Schule vorbei. Über einen kleinen Abstieg gelangt man an einen Bach, dem man entlang durch wild-romatisches Gelände (alte Bäume und viele Wildpflanzen) folgt. Bald gelangt man aber wieder auf eine schmale, asphaltierte Strasse, die man, anfangs leicht steigend, bis nach Boat o‘ Brig benutzt.

Durch Wald und Wiesen mit Schafen vorbei kommt man auf einen Parkplatz zu. Von hier geht es rechts hoch in den Wald hinein, zu einem schönen Aussichtspunkt: Earth Pillars. Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick auf das Tal des Spey.

Nach dieser kurzen Verschnaufpause geht es wieder zurück zur Strasse, wo es bald ziemlich steil in einer Rechtskurve nach unten geht. Man überquert einen kleinen Bach und dann geht es sogleich wieder ziemlich steil berauf. Hier kommen wir zum ersten Mal ein wenig ins Schwitzen. Aber wieder oben angelangt, wird man von einem herrlichen Blick über Weiden und Farmland bis hin zum Meer entschädigt.

Die Strasse ist nun der Weg und es geht durch Wald bis nach Boat o‘ Brig. Ein kurzer steiler Weg führt zu einer Brücke über den den Burn of Mulben, man geht durch einen Tunnel direkt auf die Autobrücke über den Spey zu. Vor der Brücke geht es links ein paar Stufen auf dem Speyside Way in den Wald hinein.

Boat o‘ Brig scheint nur aus der Brücke zu bestehen, denn weitere Häuser findet man hier nicht. Früher gab es hier mal eine Fähre über den Fluß.

Hat man die Steigung hinter sich gelassen, bietet sich ein schöner Blick auf die Stahlkonstruktion über den Spey, das Speytal und man kann schon in der Ferne den aufsteigenden Rauch der Destillerie Glen Grant erkennen. Bis dahin ist es aber noch ein gutes Stück Fußweg. An einem verlassenenen Hof vorbei führt der Weg bald nach links über einen Feldweg und später wieder nach rechts in den Wald hinein. Hier stehen einige Warnschilder, da man sich auf dem Gelände des Gun Club befindet. Also, auf dem Weg bleiben (es wurde wirklich geschossen!).

Immer wieder sieht man den Rauch der Glent Grant Distillery, die Distillery Rothes und rechts unten den Spey. Der Weg ist hier sehr schön, auch wenn es zwischendurch schon einemal ziemlich berauf geht. Am höchsten Punkt ist eine Bank, wo man sich erholen kann. Von hier oben hat man einen sehr schönen Blick auf den Spey, der sich zum Meer, das man noch sehen kann.

Es geht wieder berab und man erreicht am Ende des Waldes wieder eine asphaltierte Strasse, der man einfach folgt. Es geht nun durch einen herrlichen Laubwald, der sich bald lichtet und man an riesigen alten Eichen und Buchen vorbei kommt. Diese Bäume sind sehr beeindruckend. Nach einem etwas vornehmen (strictly private) Landhaus kommt man auf eine kleine Brücke (Macdowll Bridge). Von der nun bald folgenden Weggabelung hat man einen sehr schönen Blick auf Craigellachie. Man kann schon den Schornstein der Distillery sehen und weiß, dass man es bald geschafft hat…

Immer der Strasse folgend gelangt man dann direkt zum Fluß Fiddich und dem Old Fiddichside Inn. Über die steinerne Brücke kommt man zum Fiddich Parc, wo wieder Informationstafeln des SpeySide Way stehen. Von hier sind es nur noch wenige Minuten bis wir unsere Unterkunft erreicht haben. Von weitem schon sehen wir das Schild „Bridge View B&B“, es geht rechts viele kleine Stufen (nach diesem langen Weg zu viele…) hinauf und wir stehen direkt vorm Haus.

Bridge View B&B
Mrs Bev Croy,
Leslie Terrace
Craigellachie, AB38 9SX
Phone: +44 1340 881376
Email: bridgeview@talk21.com
Website: http://www.visitcraigellachie.com/

Portgordon – Fochabers (16km)

Portgordon ist ein kleiner Hafenort, der 1797 vom 4th Duke of Gordon gegründet wurde und früher rege Handelsbeziehungen zu den Ländern an der Ostsee hatte. Von hier wurden Getreide und Fisch verfrachtet und Kohle und Salz eingeführt. Der kleine Hafen ist heute versandet.

Unser Weg beginnt direkt vorm Haus und führt uns an der Strasse entlang aus dem Ort heraus. Zunächst geht es immer am Meer entlang, bis die Strasse eine Linksbiegung macht und das Hinweisschild „Speyside Way“ erscheint. Hier steht man vor einer der vielen Informationstafeln über den Speyside Way, die an den größeren Etappenabschnitten aufgestellt sind. Oft findet man an solchen Tafeln auch aktuelle Hinweise über den Streckenabschnitt (z.B. Sperrungen wegen Hochwasser) oder aktuelle Informationen über den Ort.

Wir steigen durchs erste Tor und befinden uns nun auf der ehemaligen Bahntrasse, die 1886 eröffnet und 80 Jahre später wieder geschlossen wurde. Der Weg führt zunächst schnurgerade durch Wiesen und herrlich gelbblühende Stechginsterhecken. Nach einer scharfen Rechtskurve erreicht man den Wald. Der Weg schlängelt sich nun durch waldiges Gelände, an einem Golfplatz vorbei, bis die ersten Häuser von Spey Bay auftauchen. Nur ein Hotel und wenige Häuser, schon kommt man direkt aufs Meer zu. Am Parkplatz vorm Tugnet Ice House machen wir unsere erste Rast.

Hier befindet sich ein Informationszentrum (Wild Life Center) und das Museum Tugnet Ice House, wo die Geschichte des Lachsfangs und die Verarbeitung des Fisches gezeigt wird. Das Ice House selbst diente im vorigen Jahrhundert der Lagerung von Fisch. Diese tief in die Erde gebauten Häuser, mit dicken Torfschichten überzogen, hielten das im Winter eingelagerte Eis bis in den nächsten Herbst.

Es beginnt zu regnen und wir machen uns auf den Weg – zunächst ein etwas unbefestigter, der bald in einen breiteren sehr gut ausgebauten Wanderweg übergeht. Nach kurzer Zeit stößt man auf den Spey, an dem man nun entlang läuft. Es geht flußaufwärts, durch schönen Kieferwald hindurch, bis man wieder auf den Spey trifft. Hier kann man viele Lachsangler beobachten, die bis zum Bauchnabel im Wasser stehen und ihre Angeln in gekonnten Schwüngen auswerfen.

Man läuft wieder im Wald, hört aber ab und zu schon ein Auto auf der nicht weit entfernten Hauptstrassse nach Fochabers. Rechts fließt der Spey und nach kurzer Zeit gelangt man an zwei Brücken – Eine alte und eine neue Autobrücke. Hier merken wir, dass wir eigentlich viel zu schnell sind. Also machen wir einen kleinen Abstecher auf die Stasse hoch, über die Brücke der A96 zum Besucherzentrum der Lebensmittelfabrik BAXTERS OF SPEYSIDE. Baxters ist für seine Marmeladen und Suppen weit über Schottland hinaus bekannt.

Wieder zurück auf dem Weg, erreicht man nach einem kurzen Waldstück ein Sportgelände (auf der linken Seite) und man sieht schon den Kirchturm von Fochabers. Rechts sieht man den Spey mit kleinen Inseln – der Weg führt linkerhand genau in den Ort hinein.

Fochabers zählt mit etwa 1500 Einwohnern zu den größten Orten am Speyside Way. Schnell finden wir unsere Unterkunft, die Red Lion Tavern, die direkt an der Hauptstrasse liegt. 5 nagelneue Zimmer befinden sich im Hinterhof des Pubs, sehr sauber mit Dusche, WC, TV usw. B&B kostete hier im double-en-suite 22,50 GBP (pppn).

Red Lion Tavern
56-67 High Street,
Fochabers, IV32 7DU
Phone: +44 1343 820455, Fax: +44 1343 821975
Email: scottarif@aol.com
Website: http://www.redlionfochabers.co.uk/

Von Brombachtal nach Portgordon …


Flug von Köln/Bonn nach Edinburgh mit germanwings
Preise je nach Wochentag ab 48 Euro (one-way)

vom Airport Edinburgh mit dem Express Shuttle aller 10 min (3 £ single, 5 £ – open return) bis zur Endstation Waverley Bridge. Fahrzeit etwa 25 min.
http://www.flybybus.com/

Die Bus-Station St Andrew Sq ist etwa 10 Minuten Fußweg vom Haltepunkt des Airiners entfernt. Man überquert die Princess Street und läuft die South St. Andrew Street hinauf. Überquert den Multross Walk und findet auf der rechten Seite den unscheinbaren Eingang zur Bus Station. Hier führt eine Rolltreppe in das Untergeschoss und man befindet sich in der Schalterhalle. Die Busse fahren im Innenhof ab.

Von Edinburgh gibt es mehrere Verbindungen nach Aberdeen:

Scottish Citylink

  • Service 969 direkt nach Aberdeen
  • Service 967 bis Dundee, umsteigen in Service 990 bis Aberdeen oder
  • Service 967 bis Perth, umsteigen in Service 990 bis Aberdeen
  • Service 961 bis Dundee, umsteigen in Service 990 bis Aberdeen

Fahrzeit je nach Verbindung zwischen 3,5 und 4 Stunden. Fahrpreis bis Aberdeen 4 £ im Vorverkauf. Kauft man das Ticket im Bus, ist es teurer. Die Überlandbusse (coaches) haben eine Toilette. Der Busfahrer kündigt die Stationen über Lautsprecher an. Große Gepäckstücke (Rucksack) werden im Gepäckfach des Busses deponiert, man muss sie nicht mit in den Bus nehmen.

megabus – low cost inter city bus travel

Mit Megabus ab Edinburg St Andrew Sq, bis Aberdeen , Bus Stn
umsteigen in Perth, Broxden Park&Ride

bei Buchung über Internet oder im Vorverkauf 4 £ pro Person – Fahrzeit etwas über 3 Stunden

von Aberdeen aus in Richtung Elgin – Service 305 bis Portgordon

Bluebird Service 305

Fahrzeit etwa 3 Stunden. Fahrpreis bis Portgordon 4 £. Diese Busse haben nicht immer Toiletten an Bord und die Stationen werden auch nicht angesagt. Das Gepäck nimmt man hier mit in den Bus, da der Busfahrer natürlich nicht an jeder Haltestelle aussteigt. Der Bus hält an allen Haltestellen, wo jemand aussteigen möchte. Die Busse sind sehr pünktlich – auch nach 200 km kommt er auf die Minute !

Steigt man aus dem Bus aus und geht über die Strasse, steht man genau vor unserer ersten Übernachtungsmöglichkeit in Portgorden:

Sunny Brae Guest House
Mrs Doreen Smith,
32 Gordon Street, Portgordon, Buckie, AB56 5QR
Phone: +44 1542 835291
Email: doreensmith@uwclub.net

Das Zimmer war perfekt eingerichtet. Im Bad stand eine Badewanne, aus der man einen herrlichen Blick aufs Meer hatte. Preis für double- en-suite B&B 22 £ pppn (per person per night).

Hannover

Planung: 8 TAGE SPEYSIDE ZU FUSS

Die feinsten Whiskys Schottlands kommen bekanntlich aus dem überschaubaren Gebiet namens Speyside. Es wurde nach dem für seine Lachse berühmten Fluss benannt, der diesen Landstrich durchfließt. Moderne Straßen haben die Abgeschiedenen engen Täler des schottischen Hochlands, die „Glens“, zugänglich gemacht. Dort versteckten die „Highlander“ ihre heimlich betriebenen Hausbrennereien vor den wachen Augen der Gesetzeshüter. Zwischenzeitlich hat sich die Speyside dank der landschaftlichen Schönheit zu einem wichtigen, allseits beliebten Reiseziel entwickelt.

Speysideway
Markierung des Speyside Way

Der Speyside Way ist neben dem West Highland Way und dem Southern Upland Way der dritte im Bunde der klassischen schottischen Fernwanderwege. Er führt von der Nordsee (Buckie) am River Spey entlang durch das Zentrum der schottischen Whiskyherstellung bis in die mächtigen Grampian Mountains, die diesem Teil des Hochlandes ihren Namen gegeben haben, nach Aviemore. Auf diesem Weg kommt man direkt an einigen renommierten Whiskydestillerien vorbei (Craigellachie, Craggenmore, Knockando, Thamdu, Towmore usw.) Weitere Destillerien liegen nur unweit vom Weg (Glen Grant, Rothes, Glen Fiddich, Balvenie, Dailuaine, Carduh usw.

Der Weg ist perfekt markiert, man kann ihn durchaus ohne Karte laufen. Wir haben die HARVEY Speyside Way Karte aber sehr zu schätzen gelernt, da dort der Weg sehr gut in seinen Abschnitten beschrieben ist und wertvolle Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, die am Weg liegen, gegeben werden. Zudem findet man wichtige Hinweise auf Einkaufsmöglichkeiten (!), Pubs, Geldwechselmöglichkeiten usw. Allerdings sollte man den gekennzeichneten Weg nicht verlassen, da man durch Brutgebiete, Moorwiesen und Wälder läuft.

Natürlich kann man den Weg auch in umgekehrte Richtung laufen, vom Gebirge hoch an die See. Es gibt zudem noch Abstecher nach Dufftown und die Möglichkeit von Ballindalloch nach Tomintoul zu gehen (das ist der alte Speyside Way).

An áit a bhfuil do chroí is ann a thabharfas do chosa thú.

Speyside Way

Warnemünde 2004

Warnemünde 2004

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