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Und wieder klingelt der Wecker um 4:50 Uhr, Katzenwäsche und Zähneputzen, wir bauen nicht einmal die Betten um und fahren los. Als wir am Parkplatz der Sunrise Area ankommen herrscht noch friedliche Stille. Die Aussichtsplattform füllt sich aber schnell und stetig.

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06:13 Uhr – Sonnenaufgang – aber erst ein paar Minuten später beginnt der Berg in einem satten Orange zu leuchten. Aber auch hier muss ich sagen, der Sonnenaufgang war längst nicht so spektakulär, wie der Sonnenuntergang. Die Sonne steigt langsam, da verschwinden schon die Ersten wieder. Wir laufen zurück zum Parkplatz und bauen erst einmal unser Auto um. Dann kochen wir uns einen Tee und frühstücken in der Morgensonne, direkt am Uluru – what else? …

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Dann verstauen wir alles und fahren zum Kuniya Carpark. Den roten Monoliten zu sehen ist eine Sache, ihn zu begreifen und zu erleben eine ganz andere. Es gibt viele kontroverse Diskussion ob man auf den Berg klettern sollte. Ich bin der Meinung – nein – wir sollten unbedingt die Bitte respektieren und den Aufstieg unterlassen. Auch ein Schild mit der Bitte an bestimmten Stellen des Uluru nicht zu fotografieren habe ich zu respektieren.

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Dieser Berg hat eine enorme spirituelle Bedeutung und wird auch von den Anangu nur zu besonderen Anlässen bestiegen.
Eine bessere Alternative dem Berg ganz nah zukommen sind die Wanderungen – es gibt auch geführte Touren – um ihn (der Uluru Base Walk ist 10km lang). Der Weg ist sehr informativ beschildert und bietet ständig neue, spektakuläre Ansichten.

Es geht zurück auf den Lasseter Highway. In Curtin Springs tanken wir wieder (jetzt sogar für 2.31 AUD/l) und treffen wieder auf den jungen freundlichen deutschen Mann. Wir erzählen von den letzten Tagen und unseren Eindrücken. Da schon Mittagszeit ist und wir etwas hungrig sind, gehen wir ins Roadhouse und schauen mal, was es so zu essen gibt. Wir essen hier den besten Burger der Tour (oder vielleicht haben wir auch einfach nur Appetit auf Fleisch… ) und bekommen Besuch von einem Emu, der hier frei herumläuft – das Haustier sozusagen 😉

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Wir fahren weiter – ab er nicht bis Erlunda zurück – sondern nehmen die Luritja Road über Kings Creek Stn bis zum Kings Canyon Resort.

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Gerade hier wird uns immer wieder bewußt, dass wir im Red Centre sind. Der Sand ist stelleinweise extrem rot, fast orange.

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Am Nachmittag erreichen wir das Resort – eine richtige Oase im Watarrka National Park. Es ist ein ziemlich großes Areal und bietet sehr viele Möglichkeiten. Für 4 Dollar packen wir die Waschmaschine voll, die Wäsche ist nach wenigen Minuten auf der Leine schon wieder trocken. Die Toiletten und Duschen sind sauber und mit schweren Holztüren gegen Dingos gesichert. Die sehen wir hier nämlich zum ersten Mal in freier Wildbahn – ganz nah und nur wenige Meter von uns entfernt.

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An der Bar gönnen wir uns ein frisch gezapftes Bier. Es ist alles ziemlich teuer, aber wenn man sich bewußt macht, wo man hier ist – nämlich mitten in einer trockenen Wüste – ist das ok.

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